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Bauernhofkino I: Ode an den Mist

Februar 20 | 18:00
Kostenlos

Bauernhofkino I : Ode an den Mist

Bauern gehören in die Stadt- ein Film von Bertram Verhaag

Projekt: Bio und Regional – immer beste Wahl !
 

Wer möchte ist Im Anschluss an den Film zum Gedankenaustausch zu diesem Thema eingeladen.

Der Eintritt ist frei!
Ankommen und Hofführung 18.00  Beginn des Films  18.30

Es geht weiter mit dem Film von Bertram Verhaag „Und es geht doch…Agrarwende jetzt!“ . Bei der Aufführung wird der Regisseur persönlich zugegen sein, der Termin wird noch bekannt gegeben.

Zum Inhalt des Films: Der Demeter-Hof von Christoph Simpfendörfer lag vor 30 Jahren am Rande der Stadt Möhringen auf freiem Feld. Inzwischen ist die Stadt um den Hof herumgewachsen und der wandelte sich zu einem Stadtbauernhof. Christoph Simpfendörfer sieht das als durchaus fruchtbare Entwicklung und meint, dass Bauern in die Stadt gehören. Ihre Arbeit soll sichtbar sein, damit die Menschen „geerdet“ werden und wieder wissen, was für eine gesunde Landwirtschaft nötig ist. Simpfendörfer geht über die biologische Anbauweise hinaus und arbeitet biologisch-dynamisch. Er macht uns den Sinn und die Wirkungsweise der biologisch-dynamischen Präparate verständlich und zeigt uns, wie man sie herstellt, um die Pflanzen zu stärken und zu befähigen, die Kräfte von Sonne und Kosmos besser zu nutzen. Menschen aus der unmittelbaren Umgebung unterstützen den Hof mit Geld und Mitarbeit im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft, weil sie wissen, dass sie sonst etwas sehr Wertvolles verlieren. 

Über den Regisseur: Seit über 30 Jahren dreht Bertram Verhaag im Rahmen seiner eigenen Produktionsfirma DENKmal-Film Verhaag Dokumentarfilme. In drei Jahrzehnten entstanden etwa 120 Filme. Konsequent, beharrlich und nachhaltig fühlt er sich als Produzent, Autor und Regisseur ausschließlich politischen, umweltpolitischen und sozialen Themen verpflichtet. Bertram Verhaag ist wahrscheinlich der mit den meisten Preisen ausgezeichnete deutsche Dokumentarfilmer.

Indem er Menschen in den Mittelpunkt seiner Filme stellt und porträtiert, die sich bei gesellschaftlichen Fragen einmischen, hofft er, mit seinen Filmen anderen Mut zu machen. Niemand sollte sich ohnmächtig dem Dogma unterwerfen “da kann man sowieso nichts machen!”
Im Ganzen realisierte Verhaag in den vergangenen zehn Jahren neun Filme zum Thema Gentechnik. Da dieses Thema allein aber schwer erträglich ist, liegt ein zweiter Schwerpunkt in Verhaags Arbeit darin, dem Zuschauer Menschen nahe zu bringen, die sehr bewusst, ökologisch, ganzheitlich und nachhaltig Lebens-Mittel erzeugen, mit ihrem Tun Menschen zum Nachdenken anregen und zu eigenem Handeln ermuntern. 

Trotz Quotendruck kann man Dokumentarfilme über Kino und TV einem breiten Publikum zugänglich machen: indem man den Zuschauer nicht mit Informationen erschlägt, sondern mit den Protagonisten fühlen lässt. Viele internationale Auszeichnungen zeigen den Erfolg: allein für seine Filme zum Thema Gentechnik erhielt Verhaag 19 Preise – Dieses große Echo zeigt, dass man durch hohe filmische Qualität ein großes Publikum erreichen kann.

Bertram Verhaag erzeugt mit seinen Filmen Produkte, die einen hohen gemeinschaftlichen Nutzen für alle haben und ist somit im wahrsten Sinne ein „Social Business“. Er beteiligt sich an der „Bewegung“ unserer Gesellschaft hin zu mehr Menschlichkeit, Respekt vor der Natur und den Naturgesetzen, zu Nachhaltigkeit und Mut, sich einzumischen.

Ladengeschäft in der Moritzstraße 6
Filmvorführung „Ode an den Mist“
© ÖMR Stadt.Land-Ingolstadt

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