„Inge“ hat gewonnen

Den Audi-Kreisel umgestalten, so lautete – kurz gesagt – die Vorgabe für einen Ideenwettbewerb im Rahmen von Europan. Jetzt liegt das Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens vor und „Inge“ hat das Rennen gemacht. So nennen die drei Preisträger Matti Drechsel (Stadtplaner; München) sowie Maria Frölich-Kulik und Atidh Jonas Langbein (Architekten; Weimar) ihren Gewinner-Entwurf.

In der Sitzung der nationalen Jury wurde nun aus den vier weitergereichten Arbeiten der Preisträger gekürt, die offizielle Preisverleihung findet am 23. Februar in Berlin statt. Am 29. Februar wird „Inge“ dann im Ingolstädter Stadtrat vorgestellt.

Der Siegerentwurf "Inge"

Die drei schlagen eine vollständige Neuordnung der Flächen des Audi-Rings vor. An Stelle des viel befahrenen Verkehrskreisels soll das ökologische, sozial vielfältige und integrative Stadtquartier „Inge“ entstehen, das von vier einzelnen Straßen mit eigener Charakteristik und angegliederten Fuß- und Radwegen geprägt ist. Die Planung zeigt eine Möglichkeit auf, wie der Verkehr perspektivisch neu geordnet werden kann und sieht eine städtebauliche Struktur vor, in der Wohn- und Lebensqualität, vielfältig nutzbare Freiräume und räumliche Qualitäten im Fokus stehen.

Ideenwettbewerb Europan

Der Stadtrat hatte im Oktober 2022 die Verwaltung beauftragt, über den Ideenwettbewerb den Bereich um den Audi-Ring unter die Lupe zu nehmen. Es wurde nach innovativen Konzepten und visionären Ideen gefragt, um Antworten zur Zukunft der Mobilität, zu baulicher Transformation und Nachhaltigkeit zu finden.

Europan ist ein architektonischer und städtebaulicher Ideenwettbewerb für junge Planerinnen und Planer im Bereich Architektur, Städtebau und Freiraumplanung, der alle zwei Jahre ausgelobt wird und aktuelle Themen der Stadtentwicklung behandelt.

Der Wettbewerb E17 „Living Cities 2 – Lebendige Städte 2“ fragt nach Lösungen, wie man in den urbanisierten Räumen unserer Städte dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Ungleichheiten mit innovativen und integrativen Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen kann.

Ergebnisse der Jury für Ingolstadt.